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Ein außergewöhnliches Kinospektakel

Schülervorstand der BBS II organisiert Fahrradkino im Theatersaal der Jobelmann Schule

Ein Theatersaal mit 170 Sitzplätzen. Jeder Platz ist belegt. Schüler sitzen bereits auf dem Boden. Kostenlose Getränke und Duplo liegen für die Sportler bereit. Die Fahrräder startklar mit 10 Freiwilligen, die fleißig in die Pedale treten wollen, um die Energie für den Film selber herzustellen. Das Fahrradkino kann starten.

 

Es ist Mittwoch, der 23.11.2016 um 11:50 Uhr. Oliver Ohsenbrügge, der Schülersprecher der BBS II, betritt die Bühne. Er begrüßt alle herzlich und bedankt sich bei den Sponsoren, die unser Projekt unterstützt haben. Schon beginnt es, das Fahrradkino. Die ersten 10 Freiwilligen, aus dem Publikum, gehen auf die Bühne zu den Fahrrädern. Jedes der Fahrräder ist ausgestattet mit Kabeln und einem Generator. Man erkennt schnell, dass die Kabel zwischen den Fahrrädern durch, zu einer Autobatterie führen, die als Sicherheit gelten soll, falls für ein paar Sekunden keine Energie erzeugt werden sollte.


Der Film „Power to Change- Die Energierebellion“ von Carl-A.Fechner startet. Das Publikum wird leiser. Die Fahrradfahrer treten in die Pedale und es beginnt zu summen.

Behandelt wird in dem Film die Aufgabe unserer und zukünftiger Generationen: Die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Anhand persönlicher Geschichten von Aktivisten, Unternehmen, Visionären und Kritikern wird die Energiewende erfahrbar gemacht. Um zusätzlich zu verdeutlichen, welcher Aufwand betrieben werden muss um die Energie zu erzeugen, wurde die Idee ein Fahrradkino als Projekt zu veranstalten, umgesetzt.

 

Zum Abschluss des Films erscheint G. Rohloff auf der Bühne und versucht die Jugendlichen zum Nachdenken zu bewegen, indem er sagt, dass wir alle mehr für die Umwelt tu sollten.

Nach dem Projekt ging P. Wortmann, Netzwerker der Energie-Initiativen im Elbe-Weser-Raum, mit in die Klasse der KA6i um mit ihr über den Film zu reden. „Wir haben 40 Jahre lang versucht die Stromgewinnung auf erneuerbare Energie umzusetzen.“, erklärt er der Klasse, „doch es hat nicht funktioniert, weil wir weder Subventionen vom Staat kriegen, noch die Leute alle auf LED-Lichter umspringen wollen.“
Die Klasse fängt an über Kohlekraftwerke, Kernkraftwerke und Biogase zu diskutieren und fängt an Vor- und Nachteile zu besprechen.


Der Lehrer der Klasse C. Ahrens stellt eine Frage in den Raum. „Wo verbrauchen wir am meisten Strom im Haus?“, fragt er. Alle sind still. „Ihr denkt alle sicher alle an einen Computer oder an einen Fernseher. Aber das sind nicht die Stromfresser.“, sagt er,“ Die großen Stromfresser sind die Geräte die durchgängig an sind, so wie Kühlschränke, Gefrierschränke und sogar die Heizung benötigt Strom.“

Am Ende kam die Klasse zum Entschluss, dass wir einen großen Schritt machen beim Sparen von Energie, indem wir weniger Aluminium verbrauchen. Da die Produktion von Aluminium eine Menge von Energie verschwendet, die man so anders und effektiver einsetzen könnte.

 

Bericht geschrieben von: Cinja van Laaten, KA6i



Autor: MH -- 29.11.2016; 12:58:20 Uhr



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